Ausgangspunkt
Hazara-Organisationen in verschiedenen Städten Deutschlands hatten über Jahre eigenständige Angebote in Kultur, Bildung, Integration und gesellschaftlicher Teilhabe aufgebaut. Gleichzeitig wuchs der Bedarf nach einer gemeinsamen Struktur, die Erfahrung bündelt, Abstimmung erleichtert und eine verlässliche institutionelle Ansprechstelle schafft.
Dialog und Satzungsarbeit
Am 5. Oktober 2024 wurde in Berlin die Notwendigkeit einer Föderation gemeinsam beraten. Eine ehrenamtliche Arbeitsgruppe bereitete daraufhin einen Satzungsentwurf vor. Beim Arbeitstreffen am 21. Juni 2025 in Erfurt prüften die teilnehmenden Organisationen Ziele, Mitgliedschaft, Entscheidungswege, Kontrolle und Ausschussarbeit in thematischen Gruppen.
Formelle Gründung
Nach weiterer Überarbeitung und fortlaufendem Austausch fand am 13. Dezember 2025 die Gründungsversammlung in Düsseldorf statt. Sechzehn Vereine beteiligten sich formell; weitere Institutionen unterstützten den Prozess. Die Satzung wurde beschlossen und Vorstand sowie Aufsichtsrat wurden gewählt.
Ergebnis und Auftrag
Mit der Gründung entstand ein gemeinsamer demokratischer Rahmen bei fortbestehender Unabhängigkeit der Mitgliedsorganisationen. Der weitere Auftrag besteht darin, Strukturen arbeitsfähig zu machen, transparente Berichtswege zu etablieren und gemeinsame Vorhaben realistisch zu planen.