Symposium der Hazara-Solidarität
Die Organisationen berieten gemeinsam über die Verbandsstruktur, den Satzungsentwurf und die nächsten Schritte.
Der Dachverband entstand aus einem demokratischen Dialog zwischen Organisationen, Engagierten und Fachleuten.
Hazara-Migrantinnen und -Migranten in Deutschland engagieren sich seit vielen Jahren aktiv in kulturellen und zivilgesellschaftlichen Bereichen. In verschiedenen Bundesländern und Städten sind formelle und informelle Organisationen tätig. Sie bewahren Identität und Kultur, informieren Neuangekommene über Gesetze und Gesellschaft und stärken Integration sowie politische und gesellschaftliche Teilhabe.
Mit den Erfolgen dieser Organisationen wurde zugleich das Fehlen einer koordinierenden Dachstruktur immer deutlicher. Eine gemeinsame Struktur kann einen einheitlichen Dialog mit öffentlichen, privaten und kulturellen Institutionen ermöglichen und die gemeinsame Wirkung erhöhen.
Nach mehreren Gesprächsrunden schlugen Verantwortliche der Hazara-Vereine und Fachleute die Gründung des „Dachverbands der Hazara-Organisationen in Deutschland“ vor. Der Dachverband bündelt gemeinsame Ressourcen und Kompetenzen, ohne die Unabhängigkeit seiner Mitgliedsorganisationen anzutasten.
Nach drei Präsenztreffen in Berlin, Erfurt und Düsseldorf sowie einem Jahr kontinuierlichen Austauschs wurde der Dachverband am 13. Dezember 2025 in Düsseldorf mit 16 Vereinen und der Unterstützung von 8 weiteren Institutionen offiziell gegründet.
Die Organisationen berieten gemeinsam über die Verbandsstruktur, den Satzungsentwurf und die nächsten Schritte.
Die Organisationen prüften den Satzungsentwurf, bündelten Rückmeldungen und vereinbarten die nächsten gemeinsamen Schritte.
Mit 16 Vereinen und der Unterstützung von 8 weiteren Institutionen wurde der Dachverband offiziell gegründet.
Die öffentliche Eröffnungsfeier machte die gemeinsame Arbeit sichtbar und eröffnete die nächste Phase der Zusammenarbeit.