Eine gemeinsame, unverhandelbare Grundlage
Der Dachverband der Hazara-Organisationen in Deutschland richtet seine Arbeit an der Würde jedes Menschen und an den universellen Menschenrechten aus. Herkunft, Sprache, Geschlecht, Religion, Weltanschauung, Behinderung, Alter oder sozialer Status dürfen nicht zu Benachteiligung führen. Diese Grundhaltung bestimmt sowohl die öffentliche Interessenvertretung als auch die Zusammenarbeit im Netzwerk.
Schutz und Teilhabe gehören zusammen
Menschenrechte werden im Alltag wirksam, wenn Menschen Zugang zu Bildung, Information, Beratung und demokratischer Beteiligung haben. DHD unterstützt deshalb eine sachliche Aufklärungsarbeit, stärkt die Handlungsfähigkeit seiner Mitgliedsorganisationen und setzt sich für sichere Räume des Austauschs ein.
Verantwortung in den eigenen Strukturen
Glaubwürdige Interessenvertretung verlangt transparente Entscheidungen, respektvolle Kommunikation und klare Verantwortlichkeiten. Der Dachverband verbindet seine öffentlichen Forderungen deshalb mit dem Anspruch, auch die eigene institutionelle Arbeit regelmäßig zu prüfen und gegenüber der Mitgliederversammlung Rechenschaft abzulegen.
Dialog und Kooperation
DHD sucht die Zusammenarbeit mit öffentlichen Stellen, Wissenschaft, Kultur und Zivilgesellschaft. Ziel ist ein konstruktiver Dialog, der Diskriminierung entgegenwirkt, gesellschaftliche Teilhabe fördert und die vielfältigen Erfahrungen der Hazara-Gemeinschaft sichtbar macht.